Der Kreml hat über Dmitri Medwedew Pläne für eine neue Zwangsmobilisierung dementiert und erklärt, dass die Personalanforderungen der Streitkräfte im ersten Halbjahr vollständig erfüllt worden seien. Allerdings bleibt die Bevölkerung misstrauisch gegenüber solchen Zusicherungen, ähnlich wie bei der Mobilisierung 2022.
Berichte des US Institute for War Studies und von Oppositionsmedien deuten darauf hin, dass administrative Veränderungen in Russland künftige Mobilisierungen erleichtern könnten. Wladimir Putin hat zudem ein Gesetz unterzeichnet, das der Nationalgarde und dem Verteidigungsministerium erweiterten Zugang zu Registern der Standesämter gewährt.
Kernpunkte:
- Es besteht keinerlei Notwendigkeit für eine Mobilmachung.
- 200.000 Freiwillige sollen sich im ersten Halbjahr für den Angriffskrieg gegen die Ukraine gemeldet haben.
- Die personellen Erfordernisse der russischen Streitkräfte seien im ersten Halbjahr "vollkommen" erfüllt worden.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/internationales/keinerlei-notwendigkeit-kreml-dementiert-geplante-zwangsmobilisierung–doch-viele-russen-glauben-das-nicht-15891931.html · de · negative
