Metis: Studie Gesamtverteidigung Nr. 39

Die Metis-Studie Nr. 39 (2024) analysiert das Konzept der Gesamtverteidigung in Deutschland vor dem Hintergrund neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen. Sie argumentiert, dass hybride Bedrohungen, neue Kriegsformen und Faktoren wie der Klimawandel die Grenzen zwischen Krieg und Frieden zunehmend auflösen und eine grundlegende Neuausrichtung der Verteidigungsplanung erfordern.
Zentral ist die These, dass Deutschlands bisheriges System der Gesamtverteidigung unzureichend vorbereitet ist: Es bestehen Defizite bei Koordination, Resilienz und der Einbindung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Studie fordert daher eine umfassende Reform, die sowohl militärische Fähigkeiten als auch zivile Strukturen stärkt und stärker integriert.
Insgesamt versteht die Studie Gesamtverteidigung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und gibt konkrete Handlungsempfehlungen, um die Widerstandsfähigkeit und „Kriegstüchtigkeit“ Deutschlands nachhaltig zu erhöhen.

https://metis.unibw.de/assets/pdf/metis-studie39-2024_03-Gesamtverteidigung.pdf