Generalinspekteur Breuer stellt neue Bundeswehr-Strategie vor

Die Bundeswehr richtet ihre Militärstrategie und ihr Fähigkeitsprofil stärker auf Landes- und Bündnisverteidigung sowie langfristige Abschreckung aus. Carsten Breuer warnt, dass Russland ab 2029 potenziell zu einem großmaßstäblichen Angriff auf NATO-Gebiet fähig sein könnte, betont jedoch, dass dies keine Vorhersage eines Krieges darstellt, sondern einen möglichen Kulminationspunkt militärischer und politischer Entwicklungen beschreibt.

Die Bundeswehr setzt deshalb auf eine sofortige „Fight Tonight“-Einsatzbereitschaft, den Ausbau von Luft und Raketenabwehr, weitreichenden Präzisionsfähigkeiten, Daten und KI-gestützter Kriegsführung sowie technologischer Anpassungsfähigkeit. Der Ukrainekrieg gilt dabei nicht als Blaupause, sondern als Lehrmeister für die Geschwindigkeit moderner militärischer Innovation. Gleichzeitig soll Deutschlands Rolle innerhalb der NATO ausgebaut werden, unter anderem durch die dauerhaft stationierte Brigade in Litauen als sichtbares Signal von Abschreckung und Bündnisverantwortung.

Source: Bundeswehr · de