WHO erklärt Ebolafieber-Ausbrüche zur internationalen Gesundheitsnotlage

Die Weltgesundheitsorganisation hat im Mai 2026 nach Ebolaausbrüchen in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda einen internationalen Gesundheitsnotfall ausgerufen. Deutschland behandelt einen mit Ebola infizierten US-Bürger in der Charité Berlin sowie Kontaktpersonen aus seinem Umfeld. Der Artikel erläutert das Übertragungsrisiko für Deutschland, Behandlungsprotokolle und die spezialisierte Isolationsinfrastruktur.

Kernpunkte:

  • Das Risiko, dass eine mit dem Ebolavirus infizierte Person nach Deutschland einreist, ist selbst dann sehr gering, wenn afrikanische Großstädte von einem Ausbruch betroffen sind.
  • Die Sterblichkeit sank von ursprünglich rund 60 Prozent auf heute etwa 20-30 Prozent.
  • Die Sonderisolierstation der Charité ist nicht nur die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland, sondern auch die Einzige, die Infektiologie und Intensivmedizin unmittelbar miteinander verbindet.

Quelle: BMG Aktualisierungen · de