Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer warnt vor russischen Angriffskapazitäten bis 2029

Generalinspekteur Carsten Breuer präsentiert Deutschlands neue Militärstrategie als Antwort auf die sich verschärfende Sicherheitslage. Er warnt vor der konkreten Bedrohung durch Russlands Militäraufbau und identifiziert 2029 als kritisches Jahr, in dem Russland großangelegte Angriffe gegen die NATO starten könnte. Die Bundeswehr müsse neue Fähigkeiten in Luftverteidigung, Langstrecken-Präzisionsschlägen und technologischer Innovation entwickeln, um Aggressionen abzuschrecken und NATO-Verbündete zu verteidigen.

Kernpunkte:

  • Russland verfügt über 1,5 Millionen Soldaten und Waffen und hat damit seine Vorkriegsstärke verdoppelt.
  • 2029 ist das Jahr, in dem sich russische Militärvorbereitungen verdichten und einen Kulminationspunkt bilden, an dem Russland großangelegte Angriffe gegen NATO-Staaten durchführen könnte.
  • Die Bundeswehr hat erstmals außerhalb der deutschen Grenzen dauerhaft eine Brigade in Litauen stationiert.

Quelle: Bundeswehr · de