Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) prognostiziert, dass ein durch den Iran-Konflikt ausgelöster Energiepreisschock Deutschland im Frühjahr und Sommer 2026 in eine vorübergehende Rezession treiben wird, mit einer leichten Kontraktion des BIP über zwei aufeinanderfolgende Quartale. Das Institut senkte seine Wachstumsprognose für 2026 von 1,0 Prozent auf 0,5 Prozent und für 2027 von 1,4 Prozent auf 0,8 Prozent. Trotz dieser Einbußen bleiben die Bedingungen weniger schwerwiegend als die Energiekrise 2022–23.
Kernpunkte:
- Deutschland wird im Frühjahr und Sommer 2026 aufgrund des Energiepreisschocks aus dem Iran-Konflikt in eine technische Rezession eintreten
- Das DIW revidierte die Wachstumsprognose für 2026 von 1,0 Prozent auf 0,5 Prozent nach unten
- Das DIW revidierte die Wachstumsprognose für 2027 von 1,4 Prozent auf 0,8 Prozent nach unten
Quelle: Die Presse · de
