Ehemaliger US-Botschafter warnt vor besorgniserregendem Wandel in USA-Beziehungen zu Bosnien und Herzegowina

Der frühere US-Botschafter in Bosnien und Herzegowina, Michael Murphy, warnt vor wachsenden strategischen Differenzen zwischen den USA und europäischen Staaten zur Zukunft des Hohen Repräsentanten. Ein Nachfolger für Christian Schmidt konnte Anfang Juni wegen Streitigkeiten im PIC-Lenkungsausschuss noch nicht benannt werden.

Murphy betont, dass der OHR erst geschlossen werden könne, wenn die seit 2008 festgelegten Bedingungen erfüllt seien, insbesondere die Lösung der Frage staatlichen Eigentums. Er macht dafür vor allem einheimische Politiker verantwortlich und warnt, es sei naiv zu erwarten, dass Akteure wie Milorad Dodik von selbst zur Stabilisierung Bosnien und Herzegowinas beitragen würden.

Quelle: Jutarnji list · bs