Der Europäische Rat traf sich am 18. Dezember 2025 in Brüssel und verabschiedete Schlussfolgerungen zu Ukraine, Nahost, europäischer Verteidigung, dem nächsten mehrjährigen Finanzrahmen, Erweiterung, Migration und geoökonomischer Wettbewerbsfähigkeit. EU-Führungspersönlichkeiten unter Beteiligung des Ratspräsidenten António Costa genehmigten 90 Milliarden Euro Unterstützung für die Ukraine für 2026–2027 und bekräftigten das Engagement für die EU-Mitgliedschaft der Ukraine und einen gerechten Frieden auf der Grundlage der Achtung ihrer Souveränität und territorialen Integrität.
Der Rat befasste sich außerdem mit Friedensbemühungen im Nahen Osten, Gewalt durch Siedler, Stabilität im Libanon und dem Übergang in Syrien. Ferner erörterte der Rat Hybridbedrohungen, demokratische Widerstandskraft und verurteilte die anhaltenden groß angelegten Angriffe Russlands auf Zivilisten und zivile Ziele in der Ukraine sowie die massive Zunahme der Gewalt gegen Palästinenser.
Kernpunkte:
- Die EU hat die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskrieges unterstützt
- Für einen gerechten und dauerhaften Frieden dürfen Grenzen nicht durch Gewalt verändert werden
- Die EU einigt sich darauf, der Ukraine für 2026 und 2027 ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro zu gewähren
Quelle: Council of the EU — European Council meetings · en
