Informelles EU-Treffen zur Stärkung wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit

EU-Führungskräfte trafen sich am 12. Februar 2026 zu einem informellen Rückzug, um die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, den Binnenmarkt zu vertiefen und strategische Abhängigkeiten zu verringern. Unter der Leitung von Ratspräsident António Costa einigten sich die Länder auf eine Vereinfachung der Geschäftstätigkeit und eine Bewegung hin zu einem einheitlichen EU-Unternehmensregime, wie von Reformberater Mario Draghi und EU-Parlamentsmitglied Enrico Letta vorgeschlagen. Die Anführer vereinbarten auch, ein gewisses Maß an Unternehmenskonsolidation in strategischen Sektoren wie Telekommunikation zuzulassen und gleichzeitig kritische Industrien wie Verteidigung, Raumfahrt, künstliche Intelligenz und Zahlungssysteme zu schützen und zu verstärken. Es herrschte breite Übereinstimmung über die strategische Bedeutung dieser Sektoren und die Notwendigkeit, dass Europa offen für den Handel bleibt.

Kernpunkte:

  • EU-Führungskräfte einigten sich einstimmig darauf, die ehrgeizige Vereinfachungsagenda der EU voranzutreiben.
  • Führungskräfte akzeptierten die Herausforderung, vom unvollständigen Binnenmarkt zu einem Markt für ein Europa überzugehen.
  • Führungskräfte einigten sich darauf, ein gewisses Maß an Unternehmenskonsolidation in bestimmten strategischen Sektoren wie dem Telekommunikationssektor zuzulassen.

Quelle: Council of the EU — European Council meetings · en