Ökonomen des Instituts für Weltwirtschaft Kiel schlagen unter Leitung von Moritz Schularick eine Steuer von 30–50 Prozent auf den EU-Russland-Handel vor. Diese könnte jährlich 11–16 Milliarden Euro für die Ukraine-Unterstützung generieren und den Druck auf Moskau erhöhen. Die Einnahmen sollen militärische Verteidigung, Wiederaufbau und humanitäre Hilfe der Ukraine finanzieren. Trotz bestehender Sanktionen läuft noch legaler Handel mit Waren wie Medikamenten, Lebensmitteln und Chemikalien weiter.
Kernpunkte:
- Eine Ukraine-Unterstützungssteuer könnte jährlich 11–16 Milliarden Euro generieren
- Der EU-Russland-Handel betrug 2024 57,2 Milliarden Euro
- Deutschland importierte 2025 Waren im Wert von 1,3 Milliarden Euro aus Russland
