ST 8961 2026 INIT

Die Europäische Kommission hat ein Addendum zur Eurostat-Studie über die langfristigen Pensionskosten der EU-Institutionen bis 2073 veröffentlicht. Es untersucht ein Szenario, in dem die Zahl der aktiven EU-Bediensteten zwischen 2028 und 2030 um 2.500 Stellen steigt, um die Annahmen des nächsten Mehrjährigen Finanzrahmens (MFF) abzubilden. Trotz eines Anstiegs der Zahl der Pensionsempfänger um rund 41 % sinken die jährlichen Pensionsausgaben langfristig um etwa 18 %. Die Studie bewertet dies als Beleg für die Wirksamkeit der Reformen des EU-Beamtenstatuts von 2004 und 2014. Ohne die Reform von 2014 lägen die jährlichen Pensionskosten 2073 um rund 818 Mio. Euro bzw. 41 % höher.

Quelle: Council of the EU — Register – Economic and Financial Affairs · en