Innenminister Joachim Herrmann veranstaltete eine gemeinsame Tagung mit der Bundeswehr in der Pionierschule Ingolstadt, auf der alle bayerischen Landräte und Bürgermeister zusammenkamen, um über Herausforderungen im Bevölkerungsschutz und der Zivilen Verteidigung zu diskutieren. Vertreter der Bundeswehr, der Kommunen und der Rettungsdienste stellten Entwicklungen der Verteidigungspolitik, den Ausbau von Sirenen, Ausrüstungsbedarfe sowie die Notwendigkeit einer föderalen Koordination vor. Die Konferenz betonte, dass 20 Milliarden Euro an Bundesinvestitionen erforderlich sind.
Kernpunkte:
- Die Innenministerkonferenz sieht Bundesinvestitionen von mindestens 20 Milliarden Euro für die Zivile Verteidigung als notwendig an.
- Bayern richtete am 15. April eine Landesbehörde für Bevölkerungsschutz im Innenministerium ein.
- Die Verteidigung Deutschlands ist eine Aufgabe des gesamten Staates und der gesamten Gesellschaft, die Koordination zwischen Militär, Zivil, Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erfordert.
Quelle: STMI-Bayern · de
