Bundeswehr beschleunigt Laserwaffen-Beschaffung und Technologieentwicklung

Die Bundeswehr treibt die Entwicklung und Beschaffung von Laserwaffen voran. Ein Vertrag über 25 Millionen Euro mit Rheinmetall und MBDA Deutschland für ein Marinelaserystem soll vor der Sommerpause des Bundestags unterzeichnet werden. Mehrere deutsche und internationale Rüstungsunternehmen entwickeln Laserwaffen, die hauptsächlich zur Drohnenabwehr eingesetzt werden sollen, mit möglichen zukünftigen Anwendungen in der Satellitenabwehr und in luftgestützten Systemen.

Mitglieder des Haushaltsausschusses kamen einstimmig zu dem Ergebnis, dass alternative Laserwaffen keine Vorteile für die Truppen bieten. WTD 91 bescheinigt der Lasertechnologie ein enormes Potenzial für die Drohnenabwehr. Serienreife Laserprodukte zur Drohnenabwehr könnten ab 2028 eingeführt werden.

Elbits Systeme aus Israel präsentierten ein luftgestütztes Lasersystem zur Integration in F-16/F-15-Flugzeuge mit einer 50-Kilowatt-Laserkapazität. MBDA Deutschland bestätigte, dass es an einer luftgestützten Laserwaffe entwickelt.

Kernpunkte:

  • Der erste Laserwaffen-Beschaffungsvertrag für die Bundeswehr könnte vor der Sommerpause des Bundestags unterzeichnet werden
  • Mitglieder des Haushaltsausschusses kamen einstimmig zu dem Ergebnis, dass alternative Laserwaffen keine Vorteile für die Truppen bieten
  • WTD 91 bescheinigt der Lasertechnologie ein enormes Potenzial für die Drohnenabwehr

Quelle: Hartpunkt · de