Deutschland plant die Beschaffung von acht F127-Fregatten mit einem Gesamtbudget von 26,2 Milliarden Euro. Die Schiffe werden 178 Meter lang und 24 Meter breit sein mit einer Verdrängung von über 12.000 Tonnen. Die erste Lieferung wird 2034 erwartet.
Die Fregatten erhalten ein duales Kommando- und Kontrollsystem, das das amerikanische Aegis Mark 6 mit dem deutschen CMS330 über eine deutsche Taktische Schnittstelle verbindet. Das System wird mit dem SPY-6(V)1-Radar ausgestattet, das Galliumnitrid-Halbleitertechnologie nutzt und 360-Grad-Abdeckung bietet. Das Mark 41 Vertical Launch System wird insgesamt 96 Zellen enthalten: 64 nach vorne und 32 mittschiffs. Die USA genehmigten diese Exporte am 17. April 2024 für einen Gesamtwert von bis zu 11,9 Milliarden USD.
Deutschland hat derzeit keine europäische Alternative zum SPY-6-Radar auf vergleichbarem Leistungsniveau. Die IRIS-T-HYDEF-Lenkwaffe könnte ab Mitte der 2030er Jahre eine Reichweite von 150–200 Kilometern bieten, benötigt aber die Entwicklung eines offenen nationalen VLS.
Kernpunkte:
- Die geplante Schiffszahl stieg von sechs auf acht Einheiten
- Die Gesamtprojektkosten werden auf 26,2 Milliarden Euro geschätzt
- Schiffe werden 178 Meter lang und 24 Meter breit sein mit einer Verdrängung von über 12.000 Tonnen
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