Deutsche Kampfpanzertechnik: Von Patton bis Leopard 2 A8

Der Artikel beschreibt die Entwicklung deutscher Kampfpanzer von 1945 bis heute. Nach der bedingungslosen Kapitulation 1945 war die deutsche Panzerindustrie zerstört; die Bundesrepublik verließ sich zunächst auf amerikanische M47-Patton-Panzer. Mit dem NATO-Beitritt 1955 begann der Wiederaufbau, und Krauss-Maffei entwickelte den Leopard 1, der ab 1965 in Serie ging. Nach dem Scheitern der deutsch-amerikanischen Entwicklung KPz 70/MBT-70 folgte der Leopard 2 ab 1979, der zum führenden westlichen Kampfpanzer wurde.

Der neue Leopard 2 A8 ist der erste komplett neue Kampfpanzer seit 1992 und wird ab 2027 ausgeliefert. Die Bundeswehr orderte insgesamt 123 Fahrzeuge für etwa 3,5 Milliarden Euro in zwei Tranchen. Die Panzer Brigade 45 in Litauen wird die erste Empfängerin sein, und die Gesamtstärke der Leopard-2-Flotte wird damit auf rund 430 Panzer wachsen.

Kernpunkte:

  • Mit der bedingungslosen Kapitulation im Mai 1945 wurde die deutsche Panzerindustrie demontiert oder in zivile Produktion umgewandelt.
  • Das Kontrollratsgesetz Nr. 43 der Alliierten verbot 1946 Entwicklung, Herstellung und Einfuhr von Rüstungsgütern.
  • Die Bundesrepublik trat der NATO am 9. Mai 1955 bei und die Bundeswehr wurde im selben Jahr aufgestellt.

Quelle: suv.report · de