Innenminister entwickeln Zivilschutzstrategie für Krisenfestigkeit bis 2029

Deutschlands Innenminister erarbeiten eine Strategie der zivilen Krisenvorsorge, um die militärischen Vorbereitungen zu ergänzen und die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung bis 2029 zu stärken. Nach dem Vorbild nordischer Länder mit ihrem Ansatz der ‚Totalverteidigung‘ soll die Öffentlichkeit Anleitungen zur Eigenversorgung in Krisensituationen erhalten, einschließlich der Bevorratung von Notversorgung für zehn Tage und Informationen zu Schutzmaßnahmen gegen Hybrid-Bedrohungen. Innenminister wie Andy Grote und Herbert Reul befürworten diesen Kurs, während Thomas de Maizière und Alexander Dobrindt ebenfalls an der Strategieentwicklung beteiligt sind.

Kernpunkte:

  • Deutschland verfügt über keinen Zivilschutzplan, der mit dem militärischen ‚Operationsplan Deutschland‘ für 2029 vergleichbar ist
  • Nordische Länder setzen den Standard für ‚Totalverteidigung‘ in Europa
  • Ein Stromausfallvorfall in Berlin im Januar verdeutlichte die Bedeutung individueller Vorsorge

Quelle: FAZ · de