Der EU-Sondergesandte für die Golfregion Luigi Di Maio fordert einen Paradigmenwechsel bei Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Nach dem Konflikt im Iran sollen künftig regionale Akteure die Führung übernehmen, während die EU unterstützend zur Seite steht, anstatt dass westliche Staaten die Gespräche dominieren. Di Maio betont zudem die Notwendigkeit, die Freiheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus wiederherzustellen, und erörtert das verstärkte europäische Engagement in der Region im Kontext des Konflikts.
Kernpunkte:
- Die EU entsandte die erste hochrangige Delegation in die Region nach Kriegsbeginn
- Iran und Saudi-Arabien hatten vor dem Krieg erhebliche Fortschritte bei der Normalisierung ihrer Beziehungen gemacht
- Der Iran-Krieg hat verdeutlicht, dass der Iran die größte Gefahr in der Region darstellt
Quelle: die Presse · de
