Elektromagnetischer Kampf: Bundeswehr-Bataillon an Litauens Front

Oberstleutnant André Juraschka, stellvertretender Kommandeur des Elektonischen Kampfbataillons 931 der Bundeswehr in Daun, erläutert die Fähigkeiten und Einsätze der elektronischen Kriegführung. Das EloKa-Bataillon führt elektromagnetische Aufklärung, Jamming und Defensivunterstützung an Natos Ostflanke durch, mit Schwerpunkt auf Übungen in Litauen. Das Bataillon kämpft mit Personalengpässen und benötigt insbesondere IT-Fachkräfte. In den kommenden Jahren werden neue unbemannte Systeme erwartet, um die Personalexposition in vordersten Linien zu reduzieren.

Kernpunkte:

  • EloKa-Kräfte können bis zu mehrere Dutzend Kilometer ins feindliche Gelände hinein abhören, ohne entdeckt zu werden
  • Das Bataillon erwartet in den kommenden Jahren neue unbemannte Systeme und verstärkte Drohneneinsätze
  • Der Personalbedarf ist hoch, besonders für IT-Feldwebel zur Verwaltung komplexer Systeme

Quelle: Bundeswehr · de