Bundeskanzler Friedrich Merz gab bekannt, dass Deutschland einen zuvor geheimen Deal zum Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern von den USA abgeschlossen hat. Das milliardenschwere Geschäft soll eine strategische Verteidigungslücke gegenüber Russland schließen, das nuklearfähige Iskander-Raketen in Kaliningrad stationiert hat und Nuklearwaffen in Belarus verlegen will. Der Deal erfordert noch die Zustimmung des US-Kongresses und umfasst langfristige Wartungsverträge sowie bodengestützte Startbatterien. Verteidigungsminister Boris Pistorius und sein US-amerikanischer Amtskollege Pete Hegseth hatten bereits vor dem Nato-Gipfel ein Absichtspapier unterzeichnet. Die USA werden im August die Genehmigung für die Beschaffung erteilen.
Kernpunkte:
- Deutschland erhält von den USA Marschflugkörper des Typs Tomahawk.
- Washington stimmte dem Verkauf und der Stationierung in Deutschland zu.
- Deutschland schließt damit eine wichtige strategische Lücke in seiner Verteidigung.
