Auswärtiges Amt bestellt russischen Botschafter wegen Cyberkampagne ein

Deutschland und weitere EU-Staaten werfen Russland eine destabilisierende Cyberkampagne vor. Das Auswärtige Amt hat den russischen Botschafter zum dritten Mal in diesem Jahr einbestellt. Die EU hat zudem Sanktionen gegen neun Personen und vier russische Einrichtungen verhängt, die für Cyberangriffe auf Regierungsorganisationen und die Rüstungsindustrie in mehreren europäischen Ländern seit 2010 verantwortlich sind. Das 16. Zentrum des russischen Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB) kontrolliert demnach mehrere Cyber-Bedrohungsgruppen, darunter TURLA. Frankreich, Deutschland, Polen, Zypern, die Niederlande, Österreich, die Slowakei, Rumänien und Finnland sind betroffen. Deutschland hat die Attribuierung der Angriffe an Russland mit initiiert.

Kernpunkte:

  • Deutschland und weitere EU-Staaten werfen Russland eine destabilisierende Cyberkampagne vor.
  • Das Auswärtige Amt hat den russischen Botschafter einbestellt.
  • Cyberangriffe gegen Deutschland, EU-Partner und die Ukraine sind inakzeptabel.

Quelle: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/auswaertiges-amt-bestellt-russischen-botschafter-ein-a-43179515-f275-4985-9ecb-f13323d2d7d9#ref=rss · de · negative