Deutschland und andere EU-Staaten werfen Russlands Geheimdienst FSB vor, Cyberangriffe gegen europäische Regierungsnetze und kritische Infrastruktur durchzuführen. Als Reaktion haben mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, Frankreich und die Niederlande, russische Botschafter einbestellt. EU-Außenpolitikchefin Kaja Kallas kündigte neue Sanktionen gegen neun Personen und vier Organisationen an, die mit den Aktivitäten verbunden sind. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg verurteilte die Angriffe scharf. Russland weist die Vorwürfe als unbegründet zurück und forderte den deutschen Botschafter Alexander Graf Lambsdorff ein, um deutsche Beteiligung an ukrainischen Angriffen auf russische Zivilisten zu besprechen.
Kernpunkte:
- Deutschland und andere EU-Staaten werfen dem russischen Geheimdienst FSB vor, Regierungsnetze infiltriert und Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur durchgeführt zu haben.
- Deutschland, Frankreich, die EU und die Niederlande haben russische Botschafter als Reaktion auf die Cyberangriffs-Vorwürfe einbestellt.
- Eine FSB-Cybereinheit führte Angriffe gegen staatliche Einrichtungen in Deutschland durch.
Quelle: https://www.cio.de/article/4196622/fsb-cyberangriffe-eu-kontert-russische-sabotage-mit-sanktionen.html · de · negative
