Europäischer Ausschuss der Regionen fordert mehr Mitsprache bei Katastrophenschutz

Der Europäische Ausschuss der Regionen hat eine Stellungnahme zu einer vorgeschlagenen EU-Verordnung über den Unionsmechanismus für Katastrophenschutz und Unterstützung bei der Vorbereitung und Reaktion auf Gesundheitsnotfälle angenommen. Die Stellungnahme fordert eine stärkere Beteiligung lokaler und regionaler Behörden, NGOs und der Zivilgesellschaft im Katastrophenmanagement sowie angemessene und zweckgebundene Finanzierung. Der Ausschuss schlägt außerdem vor, den Schutzbereich auf kritische Infrastruktur und wesentliche Dienste auszuweiten, die Wiederherstellung zu betonen und demokratische Kontrolle bei der zivil-militärischen Zusammenarbeit sicherzustellen.

Kernpunkte:

  • Der Europäische Ausschuss der Regionen fordert die Mitgliedstaaten auf, ihre Regionen vollständig in die Entwicklung, Umsetzung und Steuerung von Strategien zur Katastrophenprävention, Katastrophenvorsorge und Katastrophenreaktion einzubeziehen.
  • Der Europäische Ausschuss der Regionen fordert die Mitgliedstaaten auf, ihren Regionen angemessene Mittel für Strategien zur Katastrophenprävention, Katastrophenvorsorge und Katastrophenreaktion bereitzustellen.
  • Der Europäische Ausschuss der Regionen ist der Ansicht, dass die zweckgebundenen 10,7 Milliarden Euro über sieben Jahre hinweg, die mit der Vorbereitung und Reaktion auf Gesundheitsnotfälle geteilt werden, möglicherweise nicht ausreichend sind.

Quelle: https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-11805-2026-INIT/en/pdf · en · mixed