Die mexikanische Regierung plant rechtliche Schritte gegen die USA nach dem Tod von mindestens 17 mexikanischen Bürgern seit Januar 2025 während von ICE-Razzien oder in Gewahrsam von US-Behörden. Unter den Fällen ist der 35-jährige Lorenzo Salgado Araujo, der von einem ICE-Beamten während einer Fahrzeugkontrolle in Houston, Texas, erschossen wurde.
Während Donald Trumps zweiter Präsidentschaft finden mehrere weitere Entwicklungen statt: Die Trump-Administration plant, die Abgasnormen für Lastwagen zu lockern, die unter Trumps demokratischem Vorgänger Joe Biden eingeführt wurden. Acht Männer wurden wegen eines mutmaßlichen Anschlagsplans auf eine Kampfsportveranstaltung zu Trumps Geburtstag angeklagt. Der Flughafen in Palm Beach, Florida, wurde offiziell in "President Donald J. Trump International Airport" umbenannt.
Bei internationalen Gesprächen zeigte sich Spannung: Außenminister Johann Wadephul beschrieb Trumps Aussagen beim NATO-Gipfel in Ankara als "befremdlich". Trump deutete zudem einen noch größeren Trupppenabzug aus Europa an, machte diesen aber von einer Einigung zur Zukunft Grönlands abhängig.
Kernpunkte:
- Die mexikanische Regierung beabsichtigt, strafrechtliche Verfolgung durch die US-Justizbehörden nach zahlreichen Todesfällen mexikanischer Migranten während Operationen oder in Gewahrsam von US-Einwanderungsbehörden zu fordern.
- Seit US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 sein Amt angetreten hat, sind mindestens 17 mexikanische Bürger während Razzien oder in Gefängnissen von ICE oder anderen US-Behörden gestorben.
- Ein ICE-Beamter erschoss den 35-jährigen Mexikaner Lorenzo Salgado Araujo während einer Fahrzeugkontrolle in Houston, Texas.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/usa-unter-trump/liveticker-usa-unter-trump-mexiko-kuendigt-klagen-nach-tod-von-migranten-in-usa-an-faz-19444916.html · de · mixed
