Österreich bestellt russischen Botschafter nach Cyberangriff ein

Das österreichische Außenministerium hat den russischen Botschafter einbestellt, nachdem alle 27 EU-Staaten offiziell bestätigten, dass die russische Hackergruppe Turla für einen Cyberangriff auf das Ministerium um den Jahreswechsel 2019/2020 verantwortlich ist. Bei dem Angriff wurden interne Informationen mit Russland-Bezug abgesaugt. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger verurteilte die Angriffe als inakzeptabel und als Bedrohung der Souveränität. Neben Österreich waren auch Deutschland, Finnland, Frankreich, die Niederlande, Polen, Rumänien, die Slowakei und Zypern von den Cyberattacken betroffen.

Kernpunkte:

  • Das Außenministerium hat heute den russischen Botschafter in Wien einbestellt.
  • Alle 27 EU-Staaten bestätigen, dass die russische Hackergruppe Turla hinter dem Cyberangriff auf das österreichische Außenministerium um den Jahreswechsel 2019/2020 stecke.
  • Interne Informationen mit Russland-Bezug seien abgesaugt worden.

Quelle: https://orf.at/stories/3436189/ · de · negative