Das IT-Unternehmen IBM erzielte im zweiten Quartal mit 17,2 Milliarden US-Dollar einen um ein Prozent gestiegenen Umsatz, unterschritt damit aber deutlich die Analystenererwartungen. Während die Softwareerlöse um fünf Prozent kletterten, sank der Infrastrukturbereich um sieben Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um fünf Prozent auf 2,93 Dollar, doch die Aktie fiel im vorbörslichen Handel um über ein Fünftel. Kunden hätten vermehrt in Server, Speicher und Arbeitsspeicher investiert, um mögliche künftige Preiserhöhungen zu antizipieren.
Der Arzneimittelentwickler Evotec senkte seine Jahresziele deutlich und kündigt tiefgreifende Umstrukturierungen an. Das Unternehmen rechnet nun 2026 mit Umsätzen von 570 bis 610 Millionen Euro statt ursprünglich 700 bis 780 Millionen Euro. Das operative Ergebnis soll zwischen minus 70 und minus 105 Millionen Euro liegen. Die Aktie stürzte im frühen Handel um etwa 30 Prozent auf 3,42 Euro ab. Evotec plant die Reduktion der Standorte auf zehn Einrichtungen, die Streichung von bis zu 800 Arbeitsplätzen und eine Kostensenkung um 75 Millionen Euro bis Ende 2027. Etwa 40 Prozent der Umsatzlücke entstehe durch zeitliche Verschiebungen von Meilensteinen in das Jahr 2027, während 45 Prozent auf geringere Beiträge neuer strategischer Partnerschaften zurückgehen.
Kernpunkte:
- IT-Unternehmen IBM erlöst im Quartal weniger als erwartet
- Der Umsatz legte im zweiten Quartal laut vorläufigen Berechnungen um ein Prozent auf 17,2 Milliarden US-Dollar zu
- Analysten hatten hier mit deutlich mehr gerechnet
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/business-liveticker-it-unternehmen-ibm-erloest-im-quartal-weniger-als-erwartet-aktie-rutscht-ab-faz-200452404.html · de · mixed
