Frankreich und Deutschland führen erste gemeinsame Luftübung durch

Frankreich und Deutschland führten am 16. Juli 2026 ihre erste gemeinsame Luftoperation als Teil einer neuen Abschreckungsinitiative durch. Zwei französische Rafale-Kampfflugzeuge der Strategischen Luftstreitkräfte von Saint-Dizier und zwei Eurofighter der Luftwaffe des 31. Taktischen Geschwaders beteiligten sich an der Übung, wobei ein französisches A330-Tankflugzeug Phenix die Betankung übernahm. Die Flugzeuge landeten anschließend auf der Luftwaffenbasis Nörvenich.

Am 17. Juli kündigten Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz eine Reihe von militärischen und rüstungsindustriellen Kooperationen an. Deutschland wird konventionell an der französischen Kernwaffenübung Poker teilnehmen. Der Nuclear Steering Group, die am 2. März gegründet wurde, werden konventionelle Fähigkeiten, Langstrecken-Präzisionsschläge und Raketenabwehr übertragen.

Die Initiative zielt darauf ab, die europäische Abschreckung angesichts eskalierender hybrider Bedrohungen und russischer Aggressionen gegen die NATO zu stärken. Sie baut auf einer gemeinsamen Erklärung vom 2. März 2026 auf und soll die Beziehungen zwischen den Ländern nach dem Scheitern des Rüstungsprojekts Future Combat Air System reparieren.

Kernpunkte:

  • Frankreich und Deutschland führten am 16. Juli 2026 ihre erste gemeinsame Luftoperation durch.
  • Die Operation unterstützte Frankreichs Abschreckungsinitiative.
  • Die Flugzeuge wurden von einem französischen A330-Tankflugzeug Phenix betankt.

Quelle: https://theaviationist.com/2026/07/19/french-german-joint-forward-deterrence-drill/ · en · neutral