Greenpeace Ukraine berichtet, dass Russlands Plan zur Anbindung des besetzten Atomkraftwerks Saporischschja (ZNPP) an sein Stromnetz durch ukrainische Drohnenanschläge unterbrochen wurde. Satellitenbild-Analysen zeigen, dass der Bau einer neuen Stromleitung entlang der M18-Straße fast abgeschlossen war, aber durch wiederholte ukrainische Drohnenanschläge zerstört wurde. Die neue Infrastruktur sollte Moskaus Plan unterstützen, das ZNPP mit besetzten Gebieten und dem russischen Stromnetz zu verbinden, um Strom für russische Militärlogistik und Extraktionsindustrien bereitzustellen sowie die Stromversorgung der Südregionen Russlands zu sichern.
Greenpeace warnt vor wachsenden Risiken für die nukleare Sicherheit durch Russlands Besatzung. Die Organisation kritisiert IAEA-Direktor Rafael Grossi dafür, dass er russische Narrative verstärkt, indem er die Möglichkeit einer Reaktivierung unter Rosatom-Verwaltung erörtert. Greenpeace fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Beendigung der russischen Besatzung des ZNPP zu beschleunigen, da der illegale Betrieb das Risiko radioaktiver Freisetzungen erhöht.
Kernpunkte:
- Greenpeace Ukraine erklärte, dass die Ukraine Russlands Versuch zur Anbindung des Atomkraftwerks Saporiszszja an sein Stromnetz unterbricht.
- Satellitenbild-Analysen zeigten Russlands Bau einer neuen Stromleitung entlang der M18-Straße.
- Die neue Infrastruktur ist ein kritischer Teil von Moskaus Plan, das ZNPP mit besetzten Gebieten und dem russischen Stromnetz zu verbinden.
Quelle: https://www.ukrinform.net/rubric-economy/4146629-ukraine-disrupts-russias-attempt-to-connect-zaporizhzhia-nuclear-power-plant-to-its-energy-system-greenpeace.html · en · negative
