Russland kann moderne Iskander- und Shahed-Waffen ohne westliche Komponenten nicht bauen

Vladyslav Vlasiuk, Sanktionsberater des ukrainischen Präsidenten, erklärte, dass Russland bei der Herstellung moderner Waffen wie Iskander-Raketen und Shahed-Drohnen stark auf westliche Komponenten angewiesen ist. Eine bei einem Anschlag auf die Region Kiew verwendete Iskander-Rakete enthielt über 140 ausländische Komponenten aus den USA, der Schweiz, Deutschland, Taiwan, China und Japan und deutet auf eine kürzliche Fertigung hin. Komponenten von schweizer Herstellern wie STMicroelectronics und Traco Power sowie Panasonic Semiconductor aus Japan wurden identifiziert. Vlasiuk ist der Ansicht, dass Sanktionen gegen ausländische Komponenten entscheidend sind, um Russlands Waffenproduktion zu behindern, während ältere Modelle wie die Oreshnik-Ballistische Rakete überwiegend aus russischen Komponenten bestehen und nicht auf westliche Teile angewiesen sind.

Kernpunkte:

  • Vladyslav Vlasiuk erklärte, dass Russland ohne westliche Komponenten keine neuen Iskander oder Shahed bauen könnte.
  • Eine bei einem Anschlag am 10. Juli auf die Region Kiew verwendete Iskander-Rakete enthielt über 140 ausländische Komponenten (62 aus den USA, 8 aus der Schweiz, 5 aus Deutschland, 4 aus Taiwan, 2 aus China und 1 aus Japan) sowie 36 russische und 11 belarussische Komponenten.
  • Die analysierte Iskander-Rakete wurde kürzlich hergestellt, mindestens 20 ihrer Komponenten wurden 2025 produziert.

Quelle: Ukrinform (Englisch)