Chinas Küstenwache führte nach eigenen Angaben Routinepatrouilles in Gewässern östlich Taiwans durch, was zu scharfen Protesten Taipehs führte. Taiwan wirft Peking vor, diese Operationen zur Ausweitung seiner Kontrolle um die selbstverwaltete Insel zu nutzen. Die Küstenwache Chinas erklärte, die Patrouilles unter Leitung des Schiffes Xiushan dienten der Stärkung der Aufsicht in der Region und zum Schutz der Rechte von Fischern beiderseits der Taiwanstraße. Taiwans Küstenwache lehnte diese Erklärung ab und bezeichnete die Operationen als vorgetäuschte Rechtsdurchsetzung mit realer Machtausweitung. Taiwan entsandte mehrere Schiffe, darunter das Patrouillenboot Taipei, zur Überwachung der chinesischen Schiffe Xiushan und Chongming und kündigte an, alle notwendigen Maßnahmen zur Verteidigung seiner nationalen Souveränität zu ergreifen. Die Patrouilles, die im Juni begannen, haben Besorgnis in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland ausgelöst.
Kernpunkte:
- Chinas Küstenwache führte Routinepatrouilles in Gewässern östlich Taiwans durch.
- Taiwan protestierte gegen Chinas Patrouilles.
- Taipeh warf Peking vor, Küstenwachenoperationen zur Ausweitung seiner Kontrolle um Taiwan zu nutzen.
Quelle: StratNews Global (Englisch)
