Reservistenverband kritisiert einseitige Rekrutierungsstrategie der Bundeswehr

Die Bundeswehr plant, ihre Reservistenzahl bis 2033 auf mindestens 200.000 fast zu vervierfachen. Der Reservistenverband kritisiert jedoch die aktuelle Rekrutierungsstrategie als zu einseitig. Verbandspräsident Bastian Ernst bemängelt, dass Reservisten in Karrierezentren der Bundeswehr nicht ausreichend berücksichtigt werden und dass die erforderliche Mentalität für Reservisten oft fehlt. Er betont, dass Menschen, die dienen möchten, nicht abgewiesen werden sollten, unabhängig davon, ob sie bereits gedient haben. Ernst sieht besondere Probleme im Umgang mit Bewerbern ohne Diensterfahrung.

Kernpunkte:

  • Die Bundeswehr will die Anzahl ihrer Reservisten fast vervierfachen.
  • Die Bundeswehr zielt darauf ab, die Reserve bis 2033 auf mindestens 200.000 Reservisten zu erhöhen.
  • Der Reservistenverband hält die aktuelle Rekrutierungsstrategie für zu einseitig.

Quelle: Deutscher Bundeswehr Verband (Deutsch)