Bundeswehr plant massive Expansion der Reservekräfte bis Mitte der 2030er Jahre

Die Bundeswehr will ihre Reservekräfte von 60.000 auf 200.000 bis Mitte der 2030er Jahre erheblich ausbauen, um Deutschlands Verteidigungsfähigkeit innerhalb der NATO zu stärken. Dr. Nicole Schilling, stellvertretende Inspekteurin der Bundeswehr, erläuterte, dass Reservisten eine zentrale Rolle in der nationalen und Bündnisverteidigung spielen werden, insbesondere bei der Homeland-Security-Aufgabe der Sicherung von Transitstrecken für alliierte Kräfte.

Das kommende Reservistenstärkungsgesetz wird Zwangsabrufungen für Schulungen ermöglichen und zielt darauf ab, den Reservistendienst für Einzelpersonen und Arbeitgeber attraktiver zu gestalten. Arbeitgeber erhalten mindestens acht Wochen Vorankündigung für Abrufungen und können pauschale Zahlungen erhalten. Die Häufigkeit und Dauer des Reservistendienstes richten sich nach der aktiven Dienstzeit des Einzelnen.

Kernpunkte:

  • Die Bundeswehr benötigt deutlich mehr Reservisten.
  • Reservisten sollen eine grundlegend wichtigere Rolle in der nationalen und Bündnisverteidigung erhalten.
  • Ohne starke Reserve ist Deutschland nicht verteidigungsfähig.

Quelle: Bundeswehr (YouTube) (Deutsch)