Bundeswehr testet neues Aufklärungs- und Wirkungsnetzwerk mit Drohnentechnik

Die Bundeswehr durchläuft eine technologische Transformation, um in der NATO zum Vorreiter bei Drohnentechnologie zu werden. Getrieben durch Lektionen aus dem Krieg in der Ukraine entwickelt die Streitkraft ein Aufklärungs- und Wirkungsverbund, der Aufklärungsdrohnen, KI-gestützte Befehlssoftware und Loitering-Munitionssysteme integriert. Dies soll den Prozess vom Sensor zum Schützen verkürzen und die Aufklärungs- sowie Einsatzfähigkeiten gegen Gegner wie Russland erhöhen.

Unter Führung des Planungsamtes werden neue Verfahren und Prozesse in Berlin etabliert. Die Panzerbrigade 45 wird dauerhaft in Litauen stationiert und trägt zur praktischen Erprobung des Systems bei. Das Konzept nutzt dabei Verträge mit Unternehmen wie Helsing, Stark Defence und Rheinmetall für die Loitering-Munitionssysteme und setzt auf die C2-UMS Bw als Vermittlungsschicht zwischen Herstellersystemen und bestehenden Bundeswehr-Systemen.

Kernpunkte:

  • Die Bundeswehr befindet sich an einem technologischen Wendepunkt.
  • Eine moderne Armee ist ohne automatisierte Waffensysteme nicht kriegsfähig.
  • Der Aufklärungs- und Wirkungsverbund ist Deutschlands Antwort auf die neue Realität.

Quelle: Wehrtechnik (Deutsch)