Die Bundeswehr bereitet offenbar die Beschaffung von bis zu 250.000 weiteren Sturmgewehren des Typs G95A1 und G95KA1 vor. Dies würde sich zu einer bereits vor einem Monat in Auftrag gegebenen Menge von 250.000 Gewehren addieren und die Gesamtbeschaffung auf etwa 500.000 Einheiten bringen. Die zusätzlichen Waffen sollen vor allem zur Ausstattung der wachsenden Reserve und des Heimatschutzes dienen und das aktuelle Standardgewehr G36 ablösen. Die bereits bestellten Gewehre im Wert von etwa 800 Millionen Euro sollen bis 2032 geliefert werden. Weder das Bundeswehr-Beschaffungsamt BAAINBw noch der Hersteller Heckler & Koch wollten sich zu dem Sachverhalt äußern.
Kernpunkte:
- Die Bundeswehr bereitet offenbar die Beschaffung von bis zu 250.000 weiteren Sturmgewehren vor.
- Die Bundeswehr hat den Oberdorfer Handwaffenhersteller Heckler & Koch vor einem Monat mit der Lieferung von 250.000 Sturmgewehren des Typs G95A1 und G95KA1 beauftragt.
- Weder das Bundeswehr-Beschaffungsamt BAAINBw noch Heckler & Koch wollten sich zu dem Sachverhalt äußern.
Quelle: hartpunkt (Deutsch)
