An Leipzigs Flughafen wurde eine Drohne mit Sprengstoff gefunden. CDU-Politiker Roderich Kiesewetter forderte daraufhin Konsultationen der Bundesregierung mit Nato-Verbündeten gemäß Artikel 4. Kiesewetter und weitere Politiker verdächtigen Russland hinter dem Vorfall. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem "Szenario hybrider Angriffe".
Sicherheitsexperte Nico Lange und ukrainischer Vertreter Oleksii Makeiev verdächtigen ebenfalls Russland. CDU-Abgeordneter Jürgen Hardt verbindet den Drohnen-Zwischenfall mit Moskau. Experte Heiko Teggatz kritisiert Deutschlands mangelnde Vorbereitung auf Drohnen-Bedrohungen gegen kritische Infrastruktur.
Der Flughafenverband ADV moniert Verzögerungen beim Einsatz zugesagter Drohnenabwehrtechnik. Airports in Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Leipzig/Halle und Köln/Bonn warten noch auf Drohnen-Erkennungs- und Abwehrsysteme des Bundesinnenministeriums. ADV-Chef Ralph Beisel verlangt schnelle Installation und volle Betriebsbereitschaft dieser Systeme.
Kernpunkte:
- Roderich Kiesewetter forderte die Bundesregierung auf, Nato-Verbündete gemäß Artikel 4 zu konsultieren, nachdem eine Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig gefunden wurde.
- Kiesewetter verdächtigt Russland hinter dem Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig.
- Alexander Dobrindt sprach nach dem Fund einer Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig von einem "Szenario hybrider Angriffe".
Quelle: Welt (Deutsch)
