Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig: Verdacht auf russischen Anschlag

An einem ukrainischen Frachtflugzeug auf dem Flughafen Leipzig/Halle wurde eine mit Sprengstoff und Zünder ausgestattete Drohne entdeckt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezeichnete den Fund als "sehr ernstzunehmenden sicherheitsrelevanten Vorfall" und als "Szenario eines Hybrid-Anschlags". CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter ordnete den versuchten Drohnenanschlag offen Russland zu und nannte ihn einen gezielten Hybrid-Anschlag und versuchten Terrorakt.

Flugverkehrsexperte Hartmut Fricke und Sicherheitsexperte Nico Lange bewerten den Vorfall als Teil eines Musters russischer Hybrid-Anschläge gegen Deutschland und rechnen mit häufigeren ähnlichen Zwischenfällen. Ein früherer Vorfall 2024 an einem DHL-Logistikzentrum am selben Flughafen mit einem Brandvorrichtung in einem Paket wird ebenfalls Russland zugeordnet.

Kernpunkte:

  • Eine mit Sprengstoff und Zünder ausgestattete Drohne wurde neben einem ukrainischen Frachtflugzeug am Flughafen Leipzig/Halle gefunden.
  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezeichnete den Vorfall als "sehr ernstzunehmenden sicherheitsrelevanten Vorfall" und "Szenario eines Hybrid-Anschlags".
  • CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter ordnete den versuchten Drohnenanschlag Russland zu und nannte ihn einen gezielten Hybrid-Anschlag und versuchten Terrorakt.

Quelle: Kreisbote (Deutsch)