Deutschland sieht sich wachsenden hybriden Bedrohungen durch Russland ausgesetzt

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Deutschland steht nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt unter zunehmendem Druck durch hybride Bedrohungen. Ein mit Sprengstoff beladener Drohne am Flughafen Leipzig, Anschläge auf deutsche Schiffe und Lagerhäuser von Unternehmen wie Bosch, Liqui Moly und Puma in der Ukraine deuten auf einen russischen Schattenkrieg hin. Sicherheitsexperte Hans-Jakob Schindler sieht Russlands Aggressivität als Folge seiner Schwierigkeiten in der Ukraine, warnt aber, dass für den Drohnenvorfall noch kein Beweis vorliegt, dass Russland verantwortlich ist. Peter Neumann äußert Überraschung, dass Dobrindt Russland nicht explizit benannt hat.

Zu den verdächtigen Vorfällen gehören auch mutmaßliche Spionageaktionen gegen den Chef des Drohnenherstellers Donaustahl und ein vermuteter Anschlagplan gegen Rheinmetall-CEO Armin Papperger, vor dem westliche Geheimdienste 2024 warnten. Behörden führen Ermittlungen durch, bei denen mehrere Verdächtige in Deutschland, Spanien und an der serbisch-ungarischen Grenze festgenommen wurden. Hybride Kriegsführung umfasst Anschläge unterhalb der Schwelle offenen militärischen Konflikts, darunter Sabotage, Cyberangriffe, Spionage, Desinformation und Angriffe auf kritische Infrastruktur.

Kernpunkte:

  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte, Deutschland sieht sich mit einer hybriden Bedrohung konfrontiert, nachdem eine mit Sprengstoff beladene Drohne am Flughafen Leipzig gefunden wurde.
  • Sicherheitsexperten und Politiker vermuten, dass Deutschland zunehmend in einem russischen Schattenkrieg ins Visier genommen werden könnte.
  • Hans-Jakob Schindler glaubt, dass die russische Aggression aufgrund von Russlands Schwierigkeiten in der Ukraine zunimmt.

Quelle: Kreisbote (Deutsch)