Armenien wird zum Konfliktfeld zwischen dem Westen und Russland-Iran

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Armenien entwickelt sich zu einem kritischen Schauplatz im globalen Machtkampf zwischen dem Westen und der Russland-Iran-Partnerschaft. Ministerpräsident Nikol Pashinyan orientiert die armenische Außenpolitik bewusst weg von Moskau und strebt engere Beziehungen zum Westen sowie eine Normalisierung mit Nachbarländern wie der Türkei und Aserbaidschan an. Diese geopolitische Verschiebung im Südkaukasus markiert ein neues Kapitel im umfassenderen Kampf um die künftige Weltordnung.

Russland hat mit erheblichen Rückschlägen in mehreren Regionen zu kämpfen, die traditionell zu seiner Einflusssphäre gehörten, darunter der Fall von Bashar al-Assads Regierung im Nahen Osten und der Verlust Venezuelas aus seiner Umlaufbahn. Moskau hat in den letzten zwei Jahrzehnten Armeniens politische, militärische und wirtschaftliche Abhängigkeit vertieft, doch wirtschaftliche Stagnation und öffentliche Unzufriedenheit führten zu Massenprotesten. Pashinyan kam an die Macht mit dem Versprechen, die Abhängigkeit von Moskau schrittweise zu verringern und den Dialog mit dem Westen zu intensivieren.

Kernpunkte:

  • Der Konflikt in der Ukraine ist nicht einfach ein Krieg um Territorium, sondern ein undeklariertter Kampf um die künftige internationale Ordnung.
  • Armenien könnte bald zum nächsten kritischen Schauplatz in der globalen Machtkonkurrenz werden.
  • Russland ist gescheitert, die Ukraine zurück in seine Einflusssphäre zu bringen.

Quelle: AzerNews (Englisch)