Die Bundeswehr hat ein KI-Governance-Rahmenwerk und Konzept entwickelt, um Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll und rechtmäßig in militärische Operationen zu integrieren. Dabei würdigt sie die revolutionäre Auswirkung von KI auf die Kriegsführung und die gestiegenen Risiken durch Cyberangriffe und Manipulationsversuche. Deutschland verfolgt einen menschzentrierten Ansatz, bei dem letzte Entscheidungen über den Einsatz von Waffengewalt beim Menschen verbleiben, während andere Nationen strategisch anders vorgehen. Das Governance-Konzept des Verteidigungsministeriums integriert von Anfang an internationale Rechtsnormen und ethische Prinzipien in die Systemarchitektur und baut auf bestehende Digitalisierungsstrukturen auf. Die Vorgaben ergeben sich aus der NATO-Strategie und der KI-Verordnung der Europäischen Union, wobei militärisch genutzten Systemen bestimmte Ausnahmen zum EU AI Act zugestanden werden.
Kernpunkte:
- Militärische KI-Systeme revolutionieren die Kriegsführung.
- Cyberangriffe und Manipulationsrisiken fordern neue Sicherheitsstrategien.
- Es gibt eine KI-Governance in der Bundeswehr.
Quelle: BMVG Veröffentlichungen (Deutsch)
