Polen vereitelt russisches Attentatsprogramm auf ukrainisch-amerikanischen Bürger in Warschau

Ministerpräsident Donald Tusk gab bekannt, dass Polen einen russischen Plan zur Ermordung eines ukrainisch-amerikanischen Bürgers in Warschau vereitelt hat. Ein Verdächtiger, der angeblich von russischen Geheimdiensten angeworben wurde, wurde am 7. August von polnischen Behörden festgenommen. Tusk zufolge war dies das erste Mal, dass Russland versucht hat, einen US-Bürger auf NATO-Territorium anzugreifen, obwohl westliche Beamte seit Putins Invasion 2022 eine intensivierte russische Kampagne gezielter Tötungen in Europa festgestellt haben. Stellvertretender Sicherheitschef Tomasz Siemoniak erklärte, die Operation sei in Zusammenarbeit mit US-Diensten durchgeführt worden. Der Bürger sei für das Putin-Regime "unbequem" gewesen, so Tusk.

Kernpunkte:

  • Polen vereitelte einen russischen Plan zur Tötung eines ukrainisch-amerikanischen Bürgers in Warschau.
  • Donald Tusk sagte, es sei das erste Mal gewesen, dass Russland einen US-Bürger auf dem Territorium eines anderen NATO-Landes anzugreifen versucht habe.
  • Westliche Beamte haben zuvor gewarnt, dass Russland seit Putins Invasion 2022 eine Kampagne gezielter Tötungen verstärkt hat.

Quelle: The Guardian (Englisch)