Russland kämpft mit Rekrutierungskrise und spekuliert über Zwangsmobilisierung

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Russland verliert im Ukraine-Krieg monatlich etwa 30.000 Soldaten und kann diese Verluste zunehmend nicht mehr durch freiwillige Rekrutierung decken. Trotz hoher finanzieller Anreize sinkt die Zahl der Freiwilligen, und Moskau zahlt bereits Milliarden Rubel an Vermittler. Präsident Putin steht unter wachsendem Druck, kann sich aber eine politisch riskante Zwangsmobilisierung kaum leisten – die letzte im September 2022 löste massive Proteste und Fluchtbewegungen aus.

Ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj behauptet, interne russische Dokumente zeigten, dass Moskau eine Massenmobilisierung im Herbst plant, zeitlich abgestimmt auf die Dumawahlen im September. Das Kreml-Establishment, darunter der frühere russische Offizialsm Dmitrij Medwedew, weist solche Berichte als Provokationen zurück. Bislang gibt es keine Anzeichen für eine endgültige Entscheidung Putins für eine neue Mobilisierungswelle.

Kernpunkte:

  • Der Ukraine-Krieg dauert in Europa bereits vier einhalb Jahre an.
  • Russland erleidet an der Front in der Ukraine hohe Verluste.
  • Die Zahl der freiwilligen Rekruten in Russland sinkt.

Quelle: Kreisbote (Deutsch)