Russland hat Strafanzeige gegen einen deutschen Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eingereicht. Die Anklage basiert auf einer Frage des Reporters bei einer Pressekonferenz zur Tötung russischer Soldaten. Die FAZ erklärte, die Frage sei missverstanden worden und widerspreche ihrer Redaktionslinie. Dmitri Medwedew, Vizechef des Nationalen Sicherheitsrates, forderte, den Journalisten zur Rechenschaft zu ziehen. Das russische Außenministerium äußerte scharfe Kritik. Die FAZ warf Russland „Diffamierungen und Drohungen" gegen ihren Korrespondenten vor und kündigte juristische Maßnahmen an. Bei einer Verurteilung in Russland drohen bis zu sechs Jahren Haft.
Kernpunkte:
- Ein Strafverfahren wurde gegen einen deutschen Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Moskau eingeleitet.
- Das Verfahren geht auf eine Frage bei einer Pressekonferenz zur Tötung russischer Soldaten zurück.
- TASS meldete die Einleitung des Strafverfahrens.
Quelle: IT Boltwise (Deutsch)
