Die NATO hat detaillierte Pläne zur Abwehr eines möglichen russischen Angriffs auf die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen entwickelt. Diese Pläne sind Teil des sogenannten "NATO Land Warfighting Concept", das unter der Leitung des US-Majors Andrew Pingrey entwickelt wurde. Der Plan sieht in einem ersten Schritt vor, die russische Raketenartillerie zu stoppen, im zweiten Schritt soll eine autonome Zone entlang der Grenzen zu Russland und Belarus errichtet werden, wobei Kaliningrad aufgrund seiner Militärkonzentration als vorrangiges Ziel gilt. Der dritte Schritt umfasst Angriffe auf Ziele innerhalb Russlands. Die NATO-Militärs wollen ihre Pläne bewusst transparent halten, um als Abschreckung zu wirken. Zur Vorbereitung führt die Allianz Übungen wie "Air Defender 27" in Norddeutschland durch, und die Bundeswehr baut derzeit eine ständige Stationierung von bis zu 5.000 Soldaten in Litauen auf.
Kernpunkte:
- Die NATO hat detaillierte Pläne entwickelt, wie das Bündnis auf einen möglichen russischen Angriff auf die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen reagieren würde.
- Die Pläne sind Teil des sogenannten "NATO Land Warfighting Concept", das unter der Leitung des US-Majors Andrew Pingrey entwickelt worden sein soll.
- Sollte Russland das Baltikum mit Raketen und Drohnen angreifen und gleichzeitig mit Panzern eindringen, würde die NATO zunächst versuchen, das Raketenfeuer zu stoppen.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
