Die Zahl der Toten nach einem russischen Drohnenangriff auf ein Logistikzentrum in der Gemeinde Myla im Bezirk Butscha ist auf 37 gestiegen. Dutzende Menschen wurden verletzt, Hunderte evakuiert und mehrere Gebäude, darunter Wohnhäuser und ein Heim für Senioren und Menschen mit Behinderungen, beschädigt. Präsident Wolodymyr Selenskyj meldete erhebliche Schäden an der umliegenden Infrastruktur.
Ukraine plant eine Intensivierung von Drohnenangriffen gegen Russland mit dem Ziel von täglich 1.000 Ferndrohnenanschlägen. Landwirtschaftsminister Taras Wysozkij berichtete, dass russische Angriffe etwa 90 Prozent der Lebensmittellagerkapazitäten von Einzelhandelsketten zerstört haben. Außerdem meldete die UNO 3.205 Angriffe auf Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen seit Kriegsbeginn.
Die deutsche Regierung plant laut Berichten, Russland für einen versuchten Drohnenangriff in Leipzig zur Rechenschaft zu ziehen und umfangreiche Maßnahmen anzukündigen. Polens Premierminister Donald Tusk warnte, dass Russland den Krieg in der Ukraine eskalieren und die NATO provozieren könnte. Die Internationale Atomenergiebehörde teilte mit, dass die Stromversorgung des von Russland besetzten Kernkraftwerks Saporischschja sehr prekär ist und auf Notstromaggregate angewiesen bleibt.
Kernpunkte:
- Die Zahl der Toten nach einem russischen Drohnenangriff und einer daraus resultierenden Lagerexplosion in der Region Kiew ist nach Angaben ukrainischer Behörden auf 37 gestiegen.
- Dutzende Menschen wurden verletzt, Hunderte evakuiert, und mehrere Gebäude, einschließlich Wohnhäuser, wurden beschädigt.
- Der Drohnenangriff ereignete sich am Freitagabend in der Gemeinde Myla im Bezirk Butscha und zielte auf ein Logistikzentrum.
Quelle: FAZ (Deutsch)
