Bundeswehr bestellt 35 weitere Schakal-Panzer für NATO-Ostflanke

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Die Bundeswehr ordert 35 zusätzliche Radschützenpanzer „Schakal" beim Hersteller KNDS. Damit erhöht sich die Gesamtbestellmenge auf 185 Fahrzeuge. Der Schakal basiert auf dem GTK Boxer und ist mit einem unbemannten RCT-30-Turm ausgestattet, der vom Schützenpanzer Puma abgeleitet ist. Die Hauptwaffe ist eine 30-Millimeter-Maschinenkanone; zudem verfügt der Panzer über Drohnen- und Fliegerabwehr sowie das integrierte Lenkflugkörpersystem MELLS.

Diese Fahrzeuge sollen das Rückgrat der neuen „Mittleren Kräfte" des Heeres bilden, die schnell verlegbare Verbände mit erheblicher Feuerkraft schaffen sollen. Die ersten Fahrzeuge werden ab Ende 2027 erwartet, die zusätzlichen Systeme sollen bis 2031 geliefert sein. Deutschland nimmt damit eine Schlüsselrolle bei der Verstärkung und Verteidigung der NATO-Ostflanke ein.

Kernpunkte:

  • Bundeswehr bestellt 35 weitere Radschützenpanzer „Schakal" beim Hersteller KNDS.
  • Die Gesamtzahl erhöht sich auf 185.
  • Die ersten Fahrzeuge sollen ab Ende 2027 geliefert werden.

Quelle: Kreisbote (Deutsch)