Bundeswehr will bis zu 500 Jagdbomberdrohnen beschaffen – Zeitplan gilt als unrealistisch

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Die Bundeswehr plant die Anschaffung von bis zu 500 unbemannten Kampfflugzeugen (UCAVs) für tiefe Präzisionsschläge. Der ursprüngliche Zeitplan für 2029 ist jedoch nicht mehr realisierbar, und das Projekt befindet sich in einer Konsolidierungsphase nach dem Ende des deutsch-französisch-spanischen FCAS-Kampfjetprojekts.

Christoph Bergs, Forschungsanalyst für Luftstreitkräfte beim Royal United Services Institute (RUSI), äußert Skepsis bezüglich der Effektivität dieser Systeme für tiefe Präzisionsschlagmissionen gegen einen ebenbürtigen Gegner wie Russland, insbesondere in einem Szenario nach Artikel 5. Bergs schlägt alternative Einsatzrollen wie elektronische Kriegsführung oder Unterdrückung von Flugabwehrsystemen vor, die besser geeignet sein könnten.

Kernpunkte:

  • Die Bundeswehr plant die Anschaffung von bis zu 500 Jagdbomberdrohnen (UCAVs).
  • Der ursprüngliche Zeitplan für 2029 für das Jagdbomberdrohnen-Projekt ist nicht mehr realisierbar.
  • Das deutsche Projekt befindet sich in einer Konsolidierungsphase nach dem Ende des deutsch-französisch-spanischen FCAS-Kampfjetprojekts.

Quelle: Sicherheit & Verteidigung (YouTube) (Deutsch)