Die Bundeswehr passt ihre Personalverwaltung an, um die Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Reservisten bleiben nun organisatorisch bis zum Ende ihrer individuellen Verpflichtung zugewiesen – je nach Altersgruppe zwischen 45 und 65 Jahren – statt wie bisher für einen festen Sechsjahres-Zeitraum. Dies soll es der Bundeswehr ermöglichen, bis 2033 gemäß Soldatengesetz die erforderliche Reserve von mindestens 200.000 Soldaten zu halten. Die Beorderung bedeutet dabei nicht Wehrpflicht oder unmittelbare Einberufung.
Kernpunkte:
- Die aktuelle Sicherheitslage erfordert, dass sich die Bundeswehr konsequent auf nationale und Bündnisverteidigung konzentriert.
- Gemäß Abschnitt 91 des Soldatengesetzes steigt der Personalbestand auf mindestens 200.000 beorderte Reservisten bis 2033.
- Reservisten bleiben nun bis zum Ende ihrer individuellen Verpflichtung beordert statt für einen festen Sechsjahres-Zeitraum.
Quelle: Bundeswehr (Deutsch)
