Bundeswehr beschafft Pegasus-Aufklärungsflugzeuge zur Schließung von Fähigkeitslücke

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Die Bundeswehr schafft mit dem Pegasus-System drei auf Bombardier Global 6000 basierende Aufklärungsflugzeuge an, um eine 15 Jahre andauernde Lücke in der Luftgestützen Signalaufklärung zu schließen. Das System der Firma Hensoldt mit der Kalaetron-Integral-Sensorik ermöglicht Echtzeit-Signalabfang, Radarerkennung und Geolokalisierung für Krisenwartung und operative Aufklärung. Die anfängliche Einsatzbereitschaft wird für 2027–2029 erwartet, wobei die Anschaffung über 1,5 Milliarden Euro kostet und potenziell weitere Flugzeuge folgen könnten.

Kernpunkte:

  • Deutschland verfügt seit dem 30. Juni 2010 über keine luftgestützte Signalaufklärungsfähigkeit
  • Pegasus liefert drei ausgerüstete Flugzeuge bis 2027 zu Kosten von über 1,5 Milliarden Euro
  • Der tatsächliche Bedarf der Bundeswehr wird auf sechs bis neun Flugzeuge geschätzt

Quelle: Sicherheit & Verteidigung (YouTube) (Deutsch)