Generalinspekteur Breuer: Daten sind das Schießpulver der Zukunft

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Generalinspekteur Carsten Breuer, der ranghöchste Soldat der Bundeswehr, beschreibt Daten als das „Schießpulver der Zukunft" und erläutert die Modernisierungsbemühungen der Streitkräfte. Er verteidigte aktuelle Beschaffungsentscheidungen, räumte Verzögerungen ein, betont aber das Ziel einer schnellen Steigerung und hoher Einsatzbereitschaft bis 2029, um einen möglichen russischen Angriff abzuschrecken.

Deutschland investiert in neue Technologien wie vernetzte Sensorplattformen, Drohnen und künstliche Intelligenz. Der Generalinspekteur betont, dass keine modernen Waffensysteme ohne unbemannte Elemente und KI denkbar sind. Die Bundeswehr kommt aus einer Phase der Unterfinanzierung heraus; Finanzleistungen für die Ukraine haben diese Situation verschärft.

Breuer hebt Deutschlands Beitrag zur NATO-Kollektivverteidigung hervor. Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Verteidiger innerhalb der NATO. Seit 2024 fungiert das Marinekommando und Einsatzstab in Rostock als NATO-Seequartier, und seit Anfang 2025 beteiligt sich Deutschland an NATOs „Baltic Sentry"-Aktivität zum Schutz kritischer Unterwasserinfrastruktur.

Kernpunkte:

  • Generalinspekteur Carsten Breuer ist der ranghöchste Soldat der Bundeswehr
  • Seine Aufgabe ist die Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit der Streitkräfte
  • Die Bundeswehr kommt aus einer Zeit der Unterfinanzierung

Quelle: FAZ (Deutsch)