Die Erfolge der rechtsextremen AfD in Ostdeutschland, besonders ihr Sieg in Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent der Stimmen, wurzeln in einer tiefsitzenden Angst vor Kontrollverlust und den Erschütterungen nach dem Fall der Berliner Mauer. Treiber sind nicht allein wirtschaftliche Schwierigkeiten, sondern das Gefühl, die Zukunft nicht mehr selbst gestalten zu können, sowie ein Vertrauen in Staatsinstitutionen. Dies hat Auswirkungen auf Deutschlands Innenpolitik und seine Außenpolitik, etwa zur Ukraine-Frage, und könnte damit die Sicherheit Europas gefährden.
Kernpunkte:
- Die AfD erreichte 43,8 Prozent der Stimmen in Sachsen-Anhalt.
- Die CDU kam in Sachsen-Anhalt mit 17,2 Prozent auf den zweiten Platz.
- Die AfD wird bei den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin deutlich gewinnen.
Quelle: NZZ (Deutsch)
