US-Präsident Trump hat umfangreiche neue Sanktionen gegen Russland in Kraft gesetzt, um den Druck zur Beendigung des Ukraine-Kriegs zu erhöhen. Die Sanktionen umfassen Reiseverbote in die USA und eingefrorene Vermögenswerte für russische Offiziellen wie Kremlchef Wladimir Putin sowie russische Banken. Die USA zielen auch auf die sogenannte Schattenflotte ab, mit der Moskau internationale Ölsanktionen umgeht. Trump kann Zölle von bis zu 500 Prozent auf russische Importe verhängen, und Zölle von bis zu 100 Prozent drohen auch für Produkte aus China und Indien, die unter den fünf größten Importeuren von russischem Rohöl oder Gas sind.
Ukraines Präsident Wolodymyr Zelenskyy dankte Trump für das Sanktionspaket. Außenminister Andriy Sybiha bezeichnete es auf X als einen "wirklich historischen Tag" und erklärte, dass der Druck auf Russland weiter verstärkt werde und Putins Hoffnungen, die internationale Unterstützung für die Ukraine zu schwächen, vereitelt würden.
Aus Moskau kamen neue Drohungen: Der frühere russische Präsident Dmitry Medvedev forderte "militärische Abschreckung".
Kernpunkte:
- US-Präsident Trump hat neue, weitreichende Sanktionen gegen Russland in Kraft gesetzt.
- Das Weiße Haus in Washington gab die Unterzeichnung des Gesetzes bekannt.
- Das Gesetz zielt darauf ab, den Druck auf Russland zu erhöhen, um den Ukraine-Krieg zu beenden.
Quelle: tagesschau — Alle Meldungen (Deutsch)
